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Apps und Einstellungen für Reisen und Urlaub

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Apps und Einstellungen für Reisen und Urlaub

Bereiten Sie Ihr Smartphone für Ihre nächste Reise vor: Hier finden Sie alle Tipps, Einstellungen und Apps, die Sie für Ihre nächste Reise benötigen!

Inhalt

Einstellungen:

  • Roaming in der EU
  • Roaming im Nicht-EU-Ausland
  • Roaming auf Schiffsreisen
  • Kostenlos ins Internet mit WLAN Hotspots
  • Ortung, Handy-Pass und Display-Sperre: Sicherheitseinstellungen
  • Kontakte international eingeben

Praktische Tipps

  • Tipps für einen vollen Akku
  • Tipps für den Strandurlaub
  • 5 Tipps für Urlaubsfotos
  • Tipps für einen ungestörten Urlaub
  • Offline-Karten und Navigations-Apps

Apps für Reisen

  • Apps für die Reiseplanung
  • Digitale Reiseführer
  • Apps zum übersetzen
  • Apps zum Sprachen lernen
  • Apps zum Umrechnen von Währungen
  • Apps zum Versenden von Postkarten
  • App-Liste

1.
Telefonieren, SMS und Internet im Ausland


Roaming in der EU

Seit Juni diesen Jahres ist es endlich soweit. Die Roaming-Gebühren für Telefon, SMS und mobiles Internet in der EU fallen weg!

Ihr Tarif sollte automatisch umgestellt sein: Alles kostet in den EU-Ländern genauso viel wie hier in Deutschland. Natürlich haben sich die Telefonanbieter einige Extras offen gelassen:

Fair-Use-Regelung:

Es gibt einige Regeln für die Nutzung: Ich darf nur im normalen Rahmen nutzen. Was aus diesem Rahmen fällt haben die Anbieter selbst festgelegt. Zum Beispiel wenn ich eine SIM-Karte ausschließlich im Ausland nutze oder mich für mehrere Monate hintereinander nur im Ausland aufhalte. Falls ich gegen diese Fair-Use-Regelung verstoße bekommen ich aber zunächst eine SMS mit einer Erklärung und Warnung – so weiß ich, dass ich mich anders verhalten muss, bevor meine Leitung “gekappt” wird oder zusätzliche Gebühren entstehen.

Mobiles Datenvolumen kann eingeschränkt sein

Auch die Größe meiner Internetflatrate kann im Ausland geringer sein als im Inland. Dies ist aber bei allen Anbietern und Tarifen unterschiedlich geregelt.

Im Zweifelsfall frage ich lieber noch einmal bei meinem Anbieter nach oder lese das (seit Juni 2017 aktualisierte) Kleingedruckte meines Vertrags oder der Prepaid-Karte. Hier bei der Verbraucherzentrale finden Sie weitere Informationen zum Thema: https://www.verbraucherzentrale.de/roaming

Für welche Länder gilt die EU-Regelung?

Die Mitglieder der EU verändern sich häufig. Im August 2017 sind es: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern.

Zusätzlich gilt diese Regelung für: Norwegen, Liechtenstein und Island obwohl Sie keine Mitglieder der EU sind.

Viel wichtiger: Für welche Länder gilt die EU-Regelung nicht?

Für den Rest der Welt: Auch für die Schweiz und die Türkei!

Achtung: Früher empfahl ich allen, die sich an der Nähe der Grenze zum Ausland aufhielten, Roaming zu deaktivieren. Denn das Smartphone kümmert sich nicht um Landesgrenzen sondern wählt einfach immer das Netz mit dem besten Empfang. Und das kann an der Grenze auch gerne das aus einem anderen Land sein.

Diese Regel gilt nun auch für Gebiete die an Länder angrenzen, die die EU-Regelung nicht haben: Die Ägaiis z.B. ist nah an der Türkei. Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich grenzen alle an die Schweiz.

Roaming im nicht EU-Ausland

Roaming-Gebühren können außerhalb der EU ziemlich hoch sein. Deshalb erkundige ich mich zunächst über die Gebühren in meinem Reiseland bei meinem Anbieter.

Jetzt muss ich entscheiden: Möchte ich das mobile Internet nutzen? Oder reicht es mir gelegentlich WLAN-Hotspots zu verwenden?
Möchte ich erreichbar sein? Möchte ich selber “nach Hause” telefonieren?

Selber anrufen und angerufen werden: Achtung Mailbox!

Werde ich im Ausland angerufen zahlt der Anrufende nur die Gebühren “bis zur Grenze”. Den Rest zahle ich.

Dies gilt auch, wenn ich gar nicht rangehe sondern meine Mailbox. Um Kosten zu vermeiden deaktiviere ich deshalb meine Mailbox vor Reiseantritt.

Ebenso nutze ich den Flugzeugmodus oder stelle das Handy aus, wenn ich nicht angerufen werden möchte.

Mobiles Internet

Die Nutzung des mobiles Internets im Ausland wird meist per verbrauchten MB (Megabyte) abgerechnet.

Es ist wichtig nachzuschlagen, wie viel ein MB im einzelnen kostet und wie schnell die Internetverbindung vor Ort dann ist.

Kann ich im Ausland auf mobiles Internet verzichten stelle ich die mobile Datenverbindung am Smartphone generell aus. So vermeide ich unerwartete Kosten.

Auslandstarife und Auslandsflats

Möchte ich im Urlaub in nicht EU-Ländern nicht auf Telefon und Internet verzichten, informiere ich mich vorher bei meinem Anbieter über spezielle Reise-Angebote.

Die meisten Mobilfunkanbieter haben speziell für Reisen Auslandspakete im Angebot. Je nach dem wie viel ich das Smartphone nutzen möchte lohnt es sich, so ein Paket zu buchen.

Für mich ist der größte Vorteil, dass ich genau weiß, wie viel es mich kostet: Bei Auslandsflats bekomme ich oft ein bestimmtes Kontingent pro Tag/Woche/Zeitraum. Ist dies aufgebraucht werde ich informiert und meine Verbindungen unterbrochen. So zahle ich nicht mehr, als ich eingeplant hatte.

Prepaidkarten aus dem Ausland

Bei längeren Aufenthalten lohnt es sich manchmal eine Prepaidkarte des jeweiligen Landes zu nutzen. Internetseiten wie https://www.holidayphone.de/ oder https://www.billiger-telefonieren.de/prepaid-karte-ausland/ machen es möglich die Karte schon zu Hause zu bestellen.

Dies hat den Vorteil, dass ich nicht erst in einem fremden Land die Registrierung und Aktivierung der SIM-Karte vornehmen muss – je nach dem wie gut/schlecht ich die Landessprache verstehe, wird das eventuell schwierig!

Der Nachteil dieser Prepaidkarten aus dem Ausland ist: Ich habe eine andere Handynummer!
Das bedeutet ich muss allen mit denen ich in Kontakt bleiben möchte diese neue Nummer geben!

Werde ich dann von zu Hause aus angerufen, ist es für die Anrufer teurer, denn sie rufe ja eine ausländische Nummer an.

Und ganz wichtig: Eine neue Handynummer betrifft nicht nur Telefon und SMS sondern auch WhatsApp!

Achtung Schiffe!

Bin ich auf hoher See unterwegs ist es oft möglich über das Handy zu telefonieren oder das mobile Internet zu nutzen. Dabei verwendet das Smartphone eine Verbindung die über Satelliten realisiert wird und zu keinem bestimmten Land gehört. Das kann schnell sehr teuer werden!

Vor einer Schiffsreise ist es deshalb sehr wichtig, dass ich mich bei meinem Mobilfunkanbieter vorher darüber informiere, wie viel die Nutzung kostet und gegebenenfalls alle Verbindungen und meine Mailbox vorher deaktiviere!

2.
Kostenlos ins Internet mit WLAN Hotspots


WLAN Hotspots finden und nutzen

Ich achte schon bei der Buchung meiner Reise darauf, dass vor Ort WLAN verfügbar ist. Das WLAN in einem Hotel wird oft über Hotspots betrieben. Das bedeutet das Hotel stellt Ihnen und allen anderen Gästen die Nutzung der Internetleitung über ein offenes WLAN zur Verfügung.

In den meisten Fällen bekomme ich zusätzlich einen Benutzernamen und ein Kennwort mit dem ich mich am WLAN Hotspot anmelden kann. Das funktioniert oft so:

So nutzen Sie WLAN Hotspots
  1. Ich schalte die WLAN-Funktion meines Smartphones ein
  2. Ich wähle aus den angezeigten WLAN-Netzwerken das des Hotels aus und tippe auf verbinden.
  3. Jetzt erscheint…
    a) Android: oben in der Benachrichtigungsleiste ein kleines Symbol. Lese ich die Benachrichtigung steht dort neben dem Symbol: Im WLAN anmelden. Tippe ich darauf öffnet sich eine Internetseite. Manchmal öffnet sich diese Seite auch ganz automatisch
    b) Apple: eine Internetseite
  4. Auf dieser Seite werde ich dazu aufgefordert meinen Benutzernamen und mein Kennwort einzugeben und die Datenschutzbestimmungen oder andere Regeln zu akzeptieren. Ich fülle alles gewissenhaft aus und bestätige dem dafür vorgesehenen Knopf auf der Seite.
  5. Jetzt wird meine Internetverbindung freigeschaltet. Ich kann diese Seite schließen und das Smartphone ganz normal nutzen.

Eventuell muss ich mich immer wieder über diese Seite anmelden, wenn ich das Internet erneut nutzen möchte.

Achtung: Privatsphäre und Datenschutz in WLAN-Hotspots

Es ist möglich, dass alle Daten die ich über diese WLAN-Verbindung über das Internet sende aufgezeichnet werden. Eventuell habe ich dem sogar zugestimmt, als ich die AGB oder sonstiges akzeptiert habe.

Ebenfalls weiß ich nicht, wie sicher die genutzte Verbindung ist und ob sie durch Verschlüsselung davor geschützt ist, dass andere Nutzer der selben Verbindung mich abhören können, wenn Sie es darauf anlegen.

TIPP

Für die Internetnutzung in öffentlichen WLAN-Hotspots gilt: Verwenden Sie keine sensiblen oder vertraulichen Daten! Stellen Sie sich immer die Frage, ob es zu einem Schaden führen würde, wenn die Daten die Sie gerade verwenden gestohlen würden. Dies ist z.B. bei Internetbanking der Fall.

So bekommen Sie mehr Sicherheit in öffentlichen WLAN Hotspots
  1. Achten Sie im Internet darauf, dass die Verbindung von Ihrem Gerät zur Internetseite verschlüsselt ist per https Verbindung. Sie erkennen dies oben in der Adresszeile Ihres Browsers, wie z.B. auf dieser Seite: http://57316358.swh.strato-hosting.eu/wordpress_clone_WordPress_01.
  2. Nutzen Sie verschlüsselte Messenger, wie z.B. WhatsApp zum kommunizieren. Auch hier wird alles unkenntlich gemacht, sobald es Ihr Gerät verlässt und erst wieder beim Empfänger entschlüsselt.
  3. Für Profis: Nutzen Sie eine VPN-Verbindung. Ihre Daten werden so durch einen Tunnel geschickt, in den andere Nutzer nicht hineinschauen können.
→Weitere Informationen zur Sicherheit in öffentlichen WLAN-Netzwerken finden Sie hier beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: 

https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/DigitaleGesellschaft/FremdeWLAN/fremdeWLAN_node.html

Kostenlos telefonieren über WLAN
mit WhatsApp, Facebook Messenger, Skype usw.

Fast alle Kommunikations oder Chat-Apps haben eine Telefonfunktion und eine Video-Telefon-Funktion mit der ich über eine Internetverbindung telefonieren kann.

Damit ich über diese Apps telefonieren kann müssen folgende Bedingungen erfüllt sein.

  • Anrufer und Angerufener müssen eine Internetverbindung haben, am besten per WLAN.
  • Anrufer und Angerufener müssen Nutzer des jeweiligen Dienstes sein

Internetverbindung

Durch die Nutzung der Internetverbindung entstehen keine Telefongebühren. Allerdings kann es trotzdem teuer werden, wenn ich meine mobile Internetverbindung dafür verwende (hoher Datenvolumenverbrauch). Deshalb nutze ich diese Dienste nur im WLAN.

Dienste und Apps

Möchte ich diese Telefonfunktion nutzen erkundige ich mich vorher, welche dieser Dienste von den Personen, die ich anrufen möchte genutzt werden. Das ist bei mir zum Teil ganz unterschiedlich: Viele nutzen WhatsApp, andere sind besser über den Facebook Messenger erreichbar, einige über Google Hangout oder über Google Duo, oder unter Apple-Geräte natürlich über Facetime. Letztendlich nutzen auch noch viele Menschen den Dienst Skype von Microsoft, da dies die ersten waren die es PC-Nutzern ermöglichten über das Internet zu telefonieren – daher auch der etwas nettere Begriff für “miteinander per Video telefonieren”: skypen. In der App-Liste am Ende dieses Beitrags finden Sie Links und Infos zu den genannten Apps.

Per Video telefonieren

Über die vordere Kamera des Smartphones können wir uns gegenseitig sehen. Das kann manchmal ganz schön sein! Ebenfalls kann ich meine Umgebung zeigen: Bei den meisten Video-Telefonaten kann ich zwischen vorderer und hinterer Kamera umschalten und so besser zeigen, was um mich herum ist: Landschaft, Ausblick, Wohnung etc.

Der Nachteil ist manchmal die Gesprächsqualität! Nicht immer ist die Internetverbindung auf beiden Seiten so gut, dass man angenehm miteinander telefonieren kann: Es ruckelt, das Bild bleibt stehen, der Ton passt nicht zu dem Bild oder alles ist so unglaublich verpixelt, dass man gar nichts erkennen kann. In diesem Fall kann ich mich im Zimmer oder im Gebäude bewegen und hoffen, dass die Verbindung an einer anderen Stelle besser wird. Aber manchmal liegt es auch an der Internetverbindung der Daheimgebliebenen.

Nur per Sprache telefonieren

Ist die Internetverbindung nicht stabil genug um ein angenehmes Videotelefonat zu führen, nutze ich lieber normale Sprachanrufe. Dies ist dann ganz genau wie beim Telefonieren. Wichtig ist allerdings zu wissen, wo sich die Mikrofone des Smartphones befinden und das Gerät entsprechend zu halten ohne die Mikrofone zu verdecken. Ein Kopfhörer oder ein Headset mit Mikrofon sorgen dafür, dass man sich besser versteht.

3.
Sicherheit


Auf Reisen ist alles anders. Das Smartphone ist auch an fremden Orten dabei und es passiert schnell, dass ich es irgendwo verliere oder liegen lasse. Vielleicht wird es auch gestohlen: Im Hotel, am Strand, auf Märkten. Das sicherste wäre natürlich immer: Ich lasse es zu Hause oder im Hotelsafe. Aber da ist es mir auch nicht besonders nützlich. Deshalb sorge ich vorher vor:

Displaysperre

Sofern Sie Ihr Gerät nicht nur zu Hause nutzen empfehle ich immer eine Displaysperre mit PIN-Code oder Fingerabdruck einzurichten. Der Aufwand ist klein der Effekt ist groß. Lasse ich mein Gerät irgendwo liegen, kann niemand so schnell an meine Daten oder meine Telefon oder Internetverbindung benutzen.

Ortung einrichten

Eine weitere sinnvolle Vorsichtsmaßnahme ist die Handy-Ortung. Ich habe mein Gerät schon mehrfach liegen gelassen und einmal richtig verloren. Durch die Handy-Ortung wusste ich in allen Fällen wo es ist und habe es wieder bekommen.

Auf Apple-Geräten nutzen Sie dafür die Funktion “Find my iPhone”. Auf Android-Geräten gibt es den Android-Gerätemanager von Google. Auf Samsung-Geräten empfehle ich immer zusätzlich die Funktion “Find my mobile” einzurichten, da sie aus eigener Erfahrung noch präziser funktioniert als der Android-Gerätemanager.

Im Artikel “Handy weg was nun” finden Sie genauere Informationen zu den genannten Ortungs-Diensten und weitere Alternativen

Handy-Pass

Wird mir mein Smartphone im Ausland ist es für mich noch viel schwieriger es wieder zu bekommen. Eine fremde Sprache und fremdartige Polizeistationen machen es auch nicht einfacher eine Anzeige zu erstatten.

Im Ausland als auch in Deutschland werden aber immer bestimmte Informationen benötigt um eine Anzeige zu erstatten: Die eigene  Telefonnummer und die IMEI ( International Mobile Station Equipment Identity). Ebenfalls ist es sinnvoll die Zugangsdaten zur Handy-Ortung und die Nummer des Telefonanbieters zur Sperrung der SIM-Karte zu haben.

Die Polizei empfiehlt deshalb einen kleinen Zettel – einen Handy-Pass anzulegen, auf dem diese Informationen stehen. Hier bei der Polizei Köln kann ich mir einen Vordruck herunterladen. https://koeln.polizei.nrw/sites/default/files/2016-11/handypass.pdf

Eine etwas ausführlichere Version habe ich ebenfalls Zusammenhang mit dem Thema “Handy weg – was nun?” zusammengestellt – hier geht es zum Artikel und zum Download der Checkliste.

Aber Sie können sich auch schnell einen eigenen Zettel mit folgenden Informationen schreiben:

  • Eigene Telefonnummer
  • IMEI (*#06# )
  • Zugang zur Handy-Ortung
  • Nummer des Anbieters um die SIM-Karte sperren zu lassen

4.
Kontakte richtig eingeben und wichtige Nummern speichern


Internationale Schreibweise der Telefonnummern

Befinde ich mich im Ausland telefoniere ich über ein anderes Handynetz. Möchte ich eine Nummer in Deutschland anwählen, muss ich deshalb 0049 oder +49 vorwählen. Die führende Null der Telefonnummer entfällt dann.

Bevor ich losfahre schaue ich meine Kontakte durch und ändere die Nummern gleich auf die internationale Schreibweise ab. Hier im Inland macht es keinen Unterschied und im Ausland ist die Nummer immer richtig.

Wichtige Nummern und Adressen speichern

Vor der Reise speichere ich alle wichtigen Nummern oder Adressen in meinem Smartphone ab: Reiseveranstalter, Hotel, Krankenkasse usw. je nach dem was ich benötige und wo ich unterkomme.

5.
Akku aufladen


Mehrfach-Lade-Adapter für Steckdose

Ohne Strom geht bei Smartphones nichts! Spätestens am Abend ist mein Akku ziemlich leer und möchte wieder aufgeladen werden. Und es ist nicht nur mein Handy, diverse Geräte wie Kameras, Bluetooth Lautsprecher usw. diverser Familienmitglieder möchten auch aufgeladen werden!

Das Problem in vielen Hotels: es sind nicht so viele Steckdosen vor Ort oder sie sind an ganz ungünstigen Stellen. Hier hilft Mehrfach-Ladegerät und ausreichend Kabel. So laden an einer Steckdose gleich mehrere Geräte. Ich habe immer ein kleines Täschchen, wie für Kosmetika in dem ich das Ladegerät, Extrakabel und alles elektronische Zubehör aufbewahre – so kommt nichts durcheinander und kein Kabel wird vergessen.

Mobiles Ladegerät

Wenn ich keine Steckdose zur Verfügung habe oder wenn ich mein Smartphone unterwegs zur Navigation und als Hilfe einsetze ist ein mobiles Ladegerät (auch Powerbank genannt) unverzichtbar!

Diese Geräte werden zu Hause oder bei der nächsten Gelegenheit an einer Steckdose aufgeladen. Sie enthalten je nach Gerät 1- mehrere Ladungen für Ihr Smartphone oder Tablet. Je höher die Kapazität (mAh) desto mehr Ladungen passen hinein. Es lohnt sich immer eine größere Kapazität zu wählen, als der Akku des Gerätes hat  (besonders bei größeren Geräten wie Tablets wichtig), sonst wird das Gerät eventuell nicht vollständig geladen.

Solar-Ladegerät

Sind Sie viel im freien unterwegs? Vielleicht ist dann ein Solar-Ladegerät das richtige für Sie. Es fängt tagsüber die Sonnenstrahlen ein und abends können sie mit der gesammelten Energie ihr Smartphone aufladen. Dies funktioniert allerdings nur wenn die Sonne auch scheint!

5.
Karten und Navigations-Apps


Einige der wichtigsten Funktionen des Smartphones ist für mich die Navigationsfunktion.

  • Ich kann mich auch in fremden Regionen frei bewegen ohne Angst zu haben mich zu verlaufen
  • Ich finde was ich suche: Adressen, Geschäfte und Einrichtungen.
  • Ich entdecke Neues: Cafés, Restaurants und interessante Orte.
  • Und das wichtigste ist: Ich komme immer wieder nach Hause –  egal ob zu Fuß, mit dem Auto, Bus & Bahn oder Fahrrad!

Auch auf Reisen und im Urlaub helfen mit Karten Apps mich frei zu bewegen.

Auf Smartphones sind Karten und Navigations-App direkt installiert.

  • Auf Android-Geräten ist bereits Google-Maps installiert.
  • Auf Apple-Geräten gibt es die Karten-App.

Es lohnt sich mit beiden Apps erst einmal auf bekanntem Gebiet etwas zu üben, bevor man sie in fremden Regionen einsetzt. Sie sind zwar super praktisch doch man muss den Umgang damit etwas üben um sich zurecht zu finden und sicher zu werden.

Internet und GPS

Um mit diesen Apps zu arbeiten benötigen Sie eine Internetverbindung und GPS.

Das Kartenmaterial und alle darin gespeicherten Informationen, wie Straßennamen, Geschäfte und Routen werden über das Internet bezogen.

Ihr Standort – also wo Sie sich auf der Karte befinden – wird über GPS bestimmt. GPS ist kostenlos und funktioniert auch eigentlich immer so fern Sie unter freiem Himmel sind. In Gebäuden ist der Empfang nicht immer gut und im Zweifelsfall in der Nähe von Fenstern besser. Die Positionsbestimmung des Smartphones mit GPS verbraucht Akku – Sie sollten immer einen mobilen Akku dabeihaben, wenn Sie mit dem Smartphone als Navigationsgerät unterwegs sind.

Tipps für Google-Maps

Offline-Nutzung:
Für unterwegs lohnt es sich allerdings immer die Karte offline zu speichern ( Dies lohnt sich im Prinzip für alle Gebiete in denen man die Navigation nutzt) Egal ob die Internetverbindung zu teuer ist oder ob schlichtweg kein Empfang ist, dort wo sie hinfahren – Man weiß es ja nie! Haben Sie eine Karte offline gespeichert können sie sogar die Sprach-Navigation nutzen – allerdings nur für Autofahrten – nicht für Fußgänger. In vielen Fällen reicht es aber aus, zu sehen wo man sich befindet. Hier finden Sie die Hilfe-Seite zum Thema Offline-Karten: https://support.google.com/maps/answer/6291838?hl=de

Wichtige Orte abspeichern
Hotels, Treffpunkt usw. Hier können Sie nachlesen wie Sie bestimmte Ort in Google Maps abspeichern: https://support.google.com/maps/answer/3184808?hl=de&co=GENIE.Platform%3DAndroid&oco=1

Sehenswürdigkeiten, interessante Restaurants, Cafés und Geschäfte als Listen anlegen.
Für Städte und Ausflugsziele lege ich mir deshalb gerne eine Liste an. Hier finden Sie die genaue Anleitung zum Anlegen von Listen mit Google Maps. https://support.google.com/maps/answer/7280933?hl=de

Parkplatz oder Ausgangspunkt speichern
Ein Tipp auf den blauen Punkt und ich kann  meinen derzeitigen Standort als Parkplatz festlegen. Zusätzlich Fotos oder Notizen zu dem Ort anlegen, z.B. in einem Parkhaus das Deck und die Nummer des Parkplatzes. In der Android-Version kann ich ebenfalls eingeben, wie lange ich dort parken darf.  Möchte ich von irgendwo aus zurück zu meinem Parkplatz, muss ich nur in Google Maps auf die Suche tippen und kann direkt dort hin navigieren. In der Androidversion gibt es noch eine tolle Funktion. Ich kann angeben, wann ich wieder zurück sein muss – also wann z.B. mein Parkschein abläuft. Google Maps schickt mir dann rechtzeitig eine Benachrichtigung und sagt mir, wann ich losgehen muss um rechtzeitig dort zu sein. Diese Parkplatzfunktion kann man auch sehr gut ohne Auto nutzen – z.B. wenn man mit einer Gruppe unterwegs ist und sich nach einigen Stunden wieder an einem Treffpunkt treffen möchte. Man stellt den Treffpunkt einfach als Parkplatz ein und die Zeit als verbleibende Parkdauer – so findet man rechtzeitig zurück! Hier finden Sie die Anleitung und Erklärung der Parkplatz-Funktion n Google Maps https://support.google.com/maps/answer/7257797?hl=de&co=GENIE.Platform%3DAndroid&oco=1

Standort teilen
Bin ich gemeinsam unterwegs: egal ob zu zweit oder in einer kleineren Gruppe, nutze ich die Funktion Standort teilen. So kann ich mich z.B. in einer Stadt von den anderen trennen (weil vielleicht jeder gerne etwas einkaufen möchte). Gleichzeitig kann ich sehen, wo sich die anderen Gruppenmitglieder aufhalten. Die Standort-teilen-Funktion kann so eingestellt werden, dass Sie sich nach einer bestimmten Zeit selbst deaktiviert. Niemand kann mich mehr verfolgen. https://support.google.com/maps/answer/7326816?co=GENIE.Platform%3DAndroid&hl=de

Reiseverlauf teilen
Um andere über den Reiseverlauf zu informieren. Sind Freunde oder Familienmitglieder unterwegs macht man sich häufig Sorgen, ob alles gut geht oder ob sie heile am Ziel oder wieder zu Hause ankommen. Für die Reisedauer kann ich deshalb meinen eigenen Standort mit den zu Hause gebliebenen teilen. So können diese immer sehen, wo ich gerade bin: Auf der Autobahn, auf der Fähre, im Flugzeug oder schon am Flughafen oder wieder zu Hause? Und wann ich vermutlich ankommen werden.
Beide Funktionen werden hier beschrieben: https://support.google.com/maps/answer/7326816?co=GENIE.Platform%3DAndroid&hl=de

Weitere Karten-Apps die ohne Internetverbindung funktionieren

Die CityMaps 2 Go Serie von Ulmon bietet GPS basierte Karten und Reiseführer an die ohne Internetverbindung funktionieren. Die Auswahl streckt sich über beliebte Urlaubsregionen und Städte. Einzelne Reiseführer sind werbefinanziert und können kostenlos genutzt werden. Die Pro-Version bietet für wenig Geld werbefreien Zugang zu

Die App Here bietet ebenfalls kostenlose offline Navigation für über 100 Länder. Sie ist werbefinanziert.

Wichtig! Bei allen Apps müssen Sie erst die entsprechende Karte herunterladen bevor Sie sie unterwegs ohne Internet nutzen können.

Fahrrad und Wanderkarten

Mit der Komoot können Sie auch wandern. Das Kartenmaterial ist nicht kostenlos. Sie müssen bestimmte Bereiche kaufen, so wie sie auch für gute Wanderkarten bezahlen müssen. Es lohnt sich aber, falls sie es ernsthaft nutzen möchten. Das Komplett-Paket führt Sie z.B. für unter 30 Euro über den ganzen Globus: mit Sprachnavigation und auch ohne Internetverbindung!

Weitere Informationen zu Regionen und Preisen finden Sie unter https://www.komoot.de/

Hier finden Sie eine genaue Anleitung, wie Sie mit komoot offline, also ohne Internetverbindung navigieren können. http://support.komoot.de/knowledgebase/articles/281646-5-offline-karten-komoot-ohne-internet-und-im-au

6.
Reiseplanung


Wichtige Informationen in Notizen-Apps sammeln.

Notizen Apps auf Smartphones finde ich auch für Reisen sehr praktisch. Hier kann ich Ideen sammeln und wichtige Informationen aufschreiben – das ist für mich schnell gemacht mit dem Smartphone.

Für Android-Geräte empfehle ich Google Notizen: Hier finden Sie weitere Hilfe zu Google Notizen: https://support.google.com/keep#topic=6262468

Auf Apple Geräte ist die Notiz-App bereits vorhanden. Hier finden Sie weitere Hilfe zu Apple Notizen: https://support.apple.com/de-de/HT205773

Natürlich ist dies auch mit den umfangreicheren Notiz-Apps wie OneNote oder Evernote möglich.

Informationen sammeln aus dem Internet oder von anderen Apps

Über die Teilen-Funktion kann ich alles was ich auf Internetseiten finde und manches aus anderen Apps direkt an die Notizen-App weiterleiten. So sammele ich dort Ideen zu Restaurants, Geschäften, Sehenswürdigkeiten und die Links zu deren Internetseiten.

Fotonotizen von Reiseinformationen

Abfahrtszeiten, Sitznummern in der Bahn, Terminals bei Schiffen oder am Flughafen: schnell ein Foto vom Ticket oder der Buchungsbestätigung und schon habe ich eine digitale Kopie immer dabei die ich auch schnell wieder löschen kann, wenn ich diese Informationen nicht mehr benötige. Auch praktisch für Hotelzimmernummern, Kennzeichen des Mietwagens und allem was ich mir sonst noch merken muss.

Kopien von wichtigen Unterlagen

Für den Fall, dass mal etwas verloren geht habe ich immer noch eine digitale Kopie wichtiger Unterlagen: Tickets, Ausweise und Pässe, Hotelbuchung usw.

Packlisten

Die Listenfunktion finde ich besonders praktisch. Ich kann eine Liste mit Aufgaben oder Dingen die ich einpacken muss erstellen und diese Schritt für Schritt abhaken. So stelle ich sicher, dass ich auch nichts vergesse. Ich benutze verschiedene solcher Listen: Kleidung, Elektronik und Zubehör wie Ladekabel und Kamera, Handgepäck, Reiseapotheke usw. Einer der größten Vorteile dieser Listen ist, dass ich sie bei der nächsten Reise einfach wiederverwenden kann.

Neben der Nutzung von Notizen-Apps gibt es aber auch spezielle Apps die nur für das Packen gedacht sind, wie z.B. die App Packliste für Reisen – PackKing oder Pack Point

Reiseplanung mit Google Trips

Die App Google Trips ist relativ neu.

Ich gebe dort den Reisezeitraum und das Reiseziel an. Anhand des Ortes schlägt mir diese App Orte, Cafes usw. die ich hier speichern kann.

Sie kann ebenfalls Buchungsbestätigungen die Sie an Ihre Google-E-Mailadresse erhalten haben erkennen und direkt in der App abspeichern. So habe ich diese Informationen gesammelt an einem Ort, auch wenn ich kein Internet habe.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese App einmal sehr nützlich sein wird. Im Moment hängt ihre Nützlichkeit aber stark vom Reiseziel und den darüber verfügbaren Informationen ab. Und der Digitalisierungsgrad von Hotelreservierungen und Fahrkarten/Flugtickets ab.

Hier finden Sie die App

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.apps.travel.onthego&hl=de

https://itunes.apple.com/de/app/google-trips-travel-planner/id1081561570?mt=8

7.
Reiseführer


Bei der Auswahl an Reiseführern haben wir Glück! Digital können wir hier einiges machen. Der Vorteil: egal wie viele Reiseführer ich nutze, sie passen alle auf mein Smartphone und machen meine Tasche nicht schwerer

App oder eBook?

Ich habe die Möglichkeit mich für eine App-Variante eines Reiseführers zu entscheiden oder für einen klassischen Reiseführer, den ich als eBook auf mein Smartphone lade. Oder ich nutze einfach beides!

Reise-Apps

Tripadvisor

Eine der umfassenden Apps ist Tripadvisor. Es ist ein internationales Bewertungsportal für Hotels, Restaurants, Cafés, Museen und allem was die Reise betrifft. Hier kann ich nach allen denkbaren Orten suchen und mir anschauen, was anderen Reisenden gefallen hat.

Mir gefällt besonders die Auflistung beliebter Aktivitäten in der Umgebung: Parks, Sehenswürdigkeiten, interessante Orte, Museen, Geschäfte usw. – ich kann direkt sehen, was ich an einem Ort schönes machen kann.

Kostenlose Apps zum Reise-Ort

Viele Touristikbüros von Städten oder Reiseregionen bieten eigene kostenlose Apps an, in denen ich Informationen und häufig auch eine Karte zum jeweiligen Gebiet finde.

Diese Apps finde ich leicht wenn ich im App-Store oder im Play-Store den Namen des Ortes oder der Region eingebe. Ich achte dabei auf den Entwickler der App: Ist es eine offizielle App oder wurde Sie von einem Verlag oder anderem erstellt? Ich achte ebenfalls darauf,  ob die App durch In-App-Käufe oder durch Werbung finanziert wird.

Kostenpflichtige Reiseführer

Auch bekannte Verlage für Reiseführer haben ihre eigenen Apps. Z.B. die MarcoPolo-Reihe, Falk-Karten, lonely Planet, ADAC usw. Beliebt sind auch die Reiseführer Apps von Tripwolf, TravelGuide,izi.TRAVEL, PocketGuide oder MMTravel. Alle Apps finden Sie in der App-Liste am Ende dieses Artikels.

 eBooks

Reiseführer als eBook kaufen

Über kindle, iTunes und den Play-Store kann ich einen digitalen Reiseführer kaufen und offline abspeichern. Hier gibt es viele der gleichen Reihen und Bücher die es auch in der Buchhandlung gibt.

Reiseführer leihen

Einen in der Stadtbücherei geliehenen Reiseführer mit in den Urlaub nehmen? Ich würde es wohl nicht machen. Anders ist es mit einem digital geliehenem Reiseführer: Hier kann nichts schief gehen. Er gibt sich selbst zurück, ohne Sonnenmilchflecken und Eselsohren.

Über das Portal Münsterload und die App Onleihe kann ich mit meinem Bibliotheksausweis Reiseführer auf meinem Smartphone ausleihen und für unterwegs speichern. So kann ich auch spezielle Reiseführer mitnehmen, die sonst nicht gut ins Handgepäck passen, wie z.B. die Merian-Reihe.

Auf der Seite der Stadtbücherei Münster finden Sie alle wichtigen Informationen dazu: http://www.stadt-muenster.de/buecherei/angebote/online/ebooks-und-emedien.html

Audioguides

Scheint die Sonne ist es schwer etwas auf dem Display zu lesen. Ich finde in diesem Fall Reiseführer zum hören toll – Audioguides. Es gibt diese manchmal als Apps, z.B. für Münster.

Ebenfalls kann ich mir Audioguides in digitalen Musikläden wie iTunes oder Google Play herunterladen und auf dem Smartphone bei Bedarf abspielen. Einfach unter Musik nach Reiseführer oder Audioguide suchen – manchmal finde ich so etwas gutes!

Auch über münsterload und die Onleihe-App kann ich Audioguides ausleihen und auf dem Smartphone am Zielort anhören.

8.
5 Tipps für Urlaubsfotos


1. Speicherplatz vorher freigeben

Die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat! So nutze ich neben meiner Digitalkamera auch mein Smartphone für Urlaubsfotos. Und ich mache viele Fotos!

Mit genügend freiem Speicherplatz fotografiert es sich besser! Wer hat schon Lust im allerschönsten Augenblick erst alte Fotos zu löschen bevor dieser festgehalten werden kann?

Deshalb räume ich vor der Reise auf: Alte Fotos löschen oder auf einem anderen Gerät oder in der Cloud sichern.  Auch überflüssige Apps können weg – den Speicherplatz nutze ich lieber für schöne Aufnahmen.

Bei vielen Android-Geräten kann ich Fotos auch auf einer Speicherkarte speichern: Benötige ich für den Urlaub vielleicht eine größere oder besser eine zweite Speicherkarte?

2. Fotos unterwegs sichern

Falls das Smartphone trotz vorherigem Aufräumens ständig voll sein sollte, oder ich Angst habe die schönen Aufnahmen auf Grund von Diebstahl oder einem defekten Handy nie wieder zu sehen, lohnt es sich eine Datensicherung für unterwegs einzurichten.

Hier gibt es für Android-Geräte zwei gute Methoden:

a) Über einen Cloudspeicherdienst: z.B. Google Fotos, OneDrive, Dropbox. Hierfür benötigt man aber unbedingt hin und wieder eine Internetverbindung, z.B. das WLAN im Hotel.

b) Über einen Dual-USB-Stick. Dieser USB-Stick hat zwei Anschlüsse: ein normaler USB-Anschluss für den PC oder Laptop und einen Micro-USB-Anschluss der eigentlich in jedes Smartphone oder Tablet passt. Ich stecke den Stick einfach in mein Smartphone und kopiere meine Fotos über “Eigene Dateien” oder einen anderen Dateimanager darauf.

3. Ein gemeinsames Fotoalbum anlegen

Fahre ich mit mehreren Personen in den Urlaub, machen auch mehrere Personen Fotos!

Gerne werden diese untereinander ausgetauscht – per WhatsApp oder per E-Mail oder Bluetooth.

Einfacher finde ich es, wenn es ein Fotoalbum gibt, auf das alle Zugriff haben und dort ausgewählte Fotos hinzufügen können. So müssen die Fotos nicht untereinander hin und her geschickt werden und man hat eine gemeinsame Erinnerung.

So erstelle ich ein gemeinsames Album es mit Google  Fotos https://support.google.com/photos/answer/6131416?co=GENIE.Platform%3DAndroid&hl=de

So erstelle ich ein gemeinsames Album über die Apple iCloud: ​​​​​​https://support.apple.com/de-de/HT202786

4. Foto-Reisetagebuch

Ich erstelle gerne für jede Reise ein eigenes Album, das ich neben den Fotos mit kurzen Texten und Karten von den Orte versehe.

Viele Foto-Apps erstellen auch automatisch ein entsprechendes Album, welches man nur noch weiterbearbeiten muss (Google Fotos, Apple Fotos, One Drive). In den meisten Fällen ist so ein Album für mich ausreichend.

Falls ich eine Reise etwas ausführlicher dokumentieren möchte, verwende ich die App Journi. In der kostenlosen Variante kann ich Fotos, Orte und Texte innerhalb einer Zeitleiste einfügen. Ebenfalls kann ich dieses Tagebuch für andere ausgewählte Freunde freigeben. Hier gibt es weitere Infos zur Reisetagebuch-App Journi: https://www.journiapp.com/

5. Fotos von der Digitalkamera direkt übertragen

Meine derzeitige Digitalkamera hat eine eingebaute WLAN-Funktion – mit dieser kann ich meine Fotos direkt auf mein Tablet übertragen.

So kann ich schon an den Abenden der Urlaubstage die Fotos anschauen, aussortieren und bearbeiten. Ebenso kann ich sie über ein gemeinsames Album oder WhatsApp mit Freunden und Familie teilen.

Ich arbeite zwar gerne mit Fotos aber ich bemühe mich auch, nur gute Fotos auszuwählen un diese eventuell nachzubearbeiten, bis sie mir gefallen. Ich erstelle ja schließlich Erinnerungen für den Rest des Lebens und die sollen wirklich schön sein.

Aber ich mache natürlich auch viele Fotos. Sehr viele, denn ich fotografiere auch gerne.

Wenn ich nach Hause komme liegt sonst immer ein Berg Arbeit vor mir. Durch das direkte Übertragen ist aber immer schon ein Teil dieser arbeit geschafft. Gleichzeitig kann ich die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren lassen und mit den anderen über diese Momente sprechen.

Bevor ich eine so smarte Kamera mit WLAN hatte, nutzte ich  eine WIFI-fähige SD-Karte in meiner Kamera um die Fotos zu übertragen. Rückblickend muss ich sagen würde ich das aber nicht unbedingt jemand empfehlen. Es dauerte doch sehr lange und war auch fehleranfällig.

Heute würde ich mir einen Speicherkarten-Adapter für Smartphone oder Tablet besorgen. Mit dem kann ich dann meine Speicherkarte aus der Kamera auf mein Tablet überspielen und mir dann die Fotos anschauen.

9.
Fremdsprachen übersetzen


Übersetzen

Ich werde nicht müde den Google Übersetzer zu loben und zu empfehlen. Diese App beeindruckt mich nach wie vor. Ich fühle mich wie in einer Science Fiction-Serie aus den Neunzigern: Was damals schwer vorstellbar und hoch technologisch erschien hat heute jeder in seiner Hand- oder Hosentasche.

5 Tipps, wie ich den Google Übersetzer auf Reisen nutze:

Offline Speichern
Um den Übersetzer unterwegs auch ohne Internet nutzen zu können sollte ich die benötigten Sprachen vorher herunterladen. Hier ist die Anleitung dazu: https://support.google.com/translate/answer/6142473

Einzelne Wörter nachschlagen und lernen
Hallo, Tschüss, Danke und Entschuldigung – mit diesen 4 Wörtern wird das Leben gleich einfacher. Das sind die Wörter/Phrasen die ich in jeder Sprache des Landes welches ich besuche sagen können möchte.
Wenn ich es schaffe kommen auch noch hinzu: Guten Morgen, guten Tag, gute Nacht, bitte und Variationen von Auf Wiedersehen hinzu.
Mit Google Übersetzer kann ich diese Wörter nachschlagen, anhören, üben und mir diese Vokabeln speichern.
So speichern Sie Vokabeln in ihrem Wortschatz ab: https://support.google.com/translate/answer/6142480?hl=de&ref_topic=7012061

Kurze Konversationen direkt übersetzen lassen
Möchte ich ein kurzes Gespräch führen aber alle beteiligten können sich untereinander nicht verstehen? Früher musste ich mich hier mit Hand und Fuß verständigen. Heute nutze ich den Konversationsmodus des Übersetzers. Ich stelle zuerst die Sprachen ein. Dann spreche ich in meiner Sprache ins Microfon. Der Übersetzer liest die Übersetzung laut vor, so dass die andere Person es (hoffenltich) versteht. Jetzt kann die andere Person in ihrer Sprache in das Microfon antworten. Der Übersetzer übersetzt und liest es mir dann direkt auf deutsch vor. Und so geht es weiter, bis wir uns verständigt haben! Hier finden Sie weitere Informationen zur Nutzung des Konversationsmodus https://support.google.com/translate/answer/6142474?hl=de&ref_topic=7011659

Fremde Zeichen zeichnen.
In Sprachen in denen andere als die lateinischen Schriftzeichen verwendet werden ist es manchmal etwas schwierig nachzuschlagen, was etwas bedeutet: Ich kann es nicht aussprechen, nicht auf der Tastatur eingeben und ich kann es nicht nachschlagen, da ich die Reihenfolge des fremden Alphabets nicht kenne. Dafür kann man den Zeichnen-Modus verwenden: Ich male die Schriftzeichen einfach so gut ich kann ab. Der Übersetzer erkennt und übersetzt. Hier finde Sie weitere Informationen zum Zeichnen-Modus im Google Übersetzer https://support.google.com/translate/answer/6142469?hl=de&ref_topic=7011659&co=GENIE.Platform%3DAndroid&oco=1

Schriftzeichen und Schilder deuten
Mit der Kamerafunktion kann ich Schilder oder ganz kurze Texte fotografieren und den Text des Fotos übersetzen lassen. Das klappt nicht immer gleich perfekt – ich musste den Umgang damit ein wenig ausprobieren, aber ich bekomme fast immer eine Idee, was es bedeutet.

Speisekarten lesen
Die Funktion von oben kann ich auch für Speisekarten nutzen. Noch besser funktioniert hier aber die LIVE-Übersetzung per Kamera. So sehe ich durch meinen Smartphonebildschirm direkt auf der Speisekarte die Übersetzung der Gerichte.
Leider kann er auf diese direkte Art nur von Englisch in eine andere Sprache übersetzen oder von bestimmten Fremdsprachen ins Englische. Aber häufig bringt mich eine englische Übersetzung weiter als an japanischen Schriftzeichen zu verzweifeln.

Hier finden Sie mehr dazu:  https://support.google.com/translate/answer/6142483?hl=de&ref_topic=7011659

Die Google suche nutzen (nur mit Internetverbindung)

Auch die Googlesuche kann schnell mal übersetzen: Probieren Sie direkt aus: OK Google, Was heißt “guten Tag” auf Griechisch?

Sprachen  lernen

Um mich auf eine Reise vorzubereiten lohnt es sich für mich immer etwas von der Landessprache zu verstehen. Auch hier können einige Apps helfen. [Alle Apps finden Sie nochmal mit Links zum Play-Store und App-Store in der App-Liste am Ende dieser Seite].

  • Die App Duolingo bietet kostenlose Sprachkurse in Englisch, Spanisch und Französisch (in der deutschen Version). Sie ist werbefinanziert.
  • Babbel und Busuu sind weitere Apps die das Sprachenlernen ermöglichen. Umfang der erlernbaren Sprachen und Preise unterscheiden sich.
TIPP:

Einen guten Vergleich der 3 Sprachlern-Apps Duolingo, Babbel und Busuu finden Sie hier: http://t3n.de/news/beliebtesten-sprachlern-apps-643353/

  • Rosetta Stone
    Diese App bietet Ihnen 24 Sprachen zum Lernen an. Die erste Lektion können Sie kostenlos ausprobieren. Der Preis hängt von der Dauer des Kurses ab.
Ein Tipp für Münsteraner*innen:

Sie können Rosetta-Stone auch über Ihren Büchereiausweis kostenlos nutzen. Hier finden Sie die Anleitung dazu: http://www.stadt-muenster.de/buecherei/startseite/so-nutzen-sie-rosetta-stone.html

10.
Währungen umrechnen


So lange Sie eine Internetverbindung  haben benötigen Sie keine Separate App. Die Google-Suche kann alle Währungen direkt umrechnen und zwar zum aktuellen Kurs.

TIPP:

Dies funktioniert auch mit Spracheingabe, Probieren Sie es direkt mal aus:

  • “OK Google, wie viel sind 5000 Rupien in Euro?”
  • “Hey Siri, wie viel sind 50 € in Pfund?”

Es gibt natürlich auch zahlreiche Apps zum Thema die auch ohne Internetverbindung genutzt werden können.

Gut bewertet werden

11.
Ungestört Urlaub machen


Offline mit dem Flugzeugmodus

Im Flugzeug wichtig: Der Flugzeugmodus oder Offline-Modus. Alle Verbindungen nach außen werden gekappt! Kein Internet, kein Telefon, kein Bluetooth, kein GPS.

Er ist aber auch sonst ganz praktisch! Ich liege am Strand oder ich mache einen schönen Spaziergang durch eine schöne Landschaft und möchte nur ein schönes Foto oder Video machen und plötzlich bimmelt es und jemand ruft an! Egal ob ich rangehe oder nicht – ich denke auf jeden Fall darüber nach, weshalb jemand angerufen hat.

Mit dem Flugzeugmodus wird unser Smartphone zu einem ganz normales Gerät, so wie früher als noch niemand auf meinem Fotoapparat angerufen konnte. Ich kann weiter Fotos machen oder Musik hören aber ich bekomme keine Anrufe, SMS, WhatsApp oder E-Mails.

Weiterer Vorteil: Ich spare auch noch Strom und der Akku hält länger!

Ruhemodus

Alle Verbindungen können weiterhin genutzt werden, aber es kommen keine Anrufe, SMS etc. durch. Dies ist sehr praktisch, wenn ich die Internetverbindung nutzen möchte, z.B. zum Navigieren oder um Restaurants oder gute Cafés zu finden aber meine Ruhe haben möchte.

Der Ruhemodus ist bei einigen Smartphones auch noch weiter einstellbar.

Ich kann z.B. einige Nummern zulassen, die immer durchkommen. Erwarte ich also nur den einen dringenden Anruf oder möchte ich nur für bestimmte Familienmitglieder immer erreichbar sein, kann ich dies festlegen.

Der Ruhemodus lässt sich auch zeitlich regeln. Dies ist z.B. auch im Alltag praktisch – ich lasse nach einer bestimmten Uhrzeit nur die Anrufe von bestimmten Personen zu und empfange keine E-Mails mehr.

12.
Postkarten verschicken


Digitale Urlaubs-Grüße versenden

Anstatt einer Postkarte erstelle ich gerne eine Collage aus schönen Fotos die ich gemacht habe und füge so mehrere Bilder + Text zu einer digitalen Postkarte zusammen (weiteres im Kamera-Artikel). Diese verschicke ich dann per WhatsApp oder E-Mail.

Echte Postkarten versenden

Die zweite Möglichkeit ist das Versenden einer echten Postkarte, direkt über das Smartphone.

Ich verwende hierzu seit Jahren die App Urlaubsgruss. Ich kann ein eigenes Foto auswählen, es mit Rahmen, Text usw. versehen, Rückseite und Adressfeld ausfüllen und schon wird zuverlässig eine Postkarte versendet.

Die Preise sind hierbei völlig in Ordnung und kosten nicht mehr als eine echte Postkarte mit der entsprechenden Briefmarke.

Sie können per Lastschrift, Paypal, Überweisung und Kreditkarte das Porto und die Postkarte begleichen. Ich habe diesen Dienst als sehr zuverlässig erlebt – alle Postkarten waren in wenigen Tagen beim Empfänger.

Hier können Sie sich weiter informieren: https://www.urlaubsgruss.com/

13.
Einige Tipps für den Strandurlaub


Die wenigsten Smartphones vertragen sich gut mit Wasser und mit Sand. Eine simple Lösung  beides vom Gerät fernzuhalten ist es in einem kleinen Zipper-Plastikbeutel zu verstauen und immer nur mit sauberen Händen rangehen. Dies funktioniert allerdings nur, solange es nicht zu heiß ist – denn sonst besteht die Gefahr das die Tüte schmilzt. Für extremere Temperaturen bieten sich Hüllen aus Neopren an.

Musik und Hörbücher hören
Liege ich am Strand und höre etwas Musik über Kopfhörer ist das Smartphone weiterhin dem Sand ausgesetzt. Ich nutze deshalb gerne Bluetooth-Kopfhörer. So kann ich Musik hören und das Gerät liegt nicht mit mir im Sand in der Sonne. Höre ich nur Hörbücher nutze ich meist ein kleines Bluetooth-Headset, das ich nur in einem Ohr trage. So höre ich gleichzeitig das Meer rauschen und wenn jemand mit mir spricht. Darüber kann ich auch die Lautstärke, start stop pause und nächster Titel wählen.

Display-Helligkeit
Deshalb muss das Display auf Hell gestellt werden! Allerdings verbraucht dies ziemlich viel Strom. Deshalb ist es ratsam das Display nur so hell wie nötig zu stellen und es immer gleich abzuschalten, sobal es nicht mehr benötigt wird. Wichtig ist das Display schon vorher hell zu stellen bevor man nach draußen geht. Schein die Sonne schön und grell kann man auf einem zu dunklem Display überhaupt nichts mehr erkennen und somit auch ncht den Regler um das Display hell zu stellen finden und bedienen. (Tipp am Strand mit Smartphone unter das Handtuch kriechen oder es in der Strandtasche bedienen)

Sonnenschutz
Hohe Temperaturen sind nicht gut fürs Smartphone – der Akku überhitzt und entlädt sich noch viel schneller. Auch der Bildschirm kann Schaden nehmen. Direkte Sonneneinstrahlung ist deshalb zu vermeiden. Das Smartphone gehört in den Schatten und an einen Ort der der idealerweise 18-20 Grad beträgt. Wird das Smartphone heißer als 35 Grad sollte man es lieber abschalten und erst wieder nutzen, wenn es auf Zimmertemperatur abgekühlt ist.

Diebstahlschutz
Am Strand sollte auf jeden Fall eine Displaysperre eingeschaltet sein, die das Smartphone vor dem Zugriff Unbefugter schützt.
Wenn ich gerne ins Meer möchte, was mache ich dann? Ein beliebter Tipp ist eine Sonnenmilchflasche aufzuschneiden, diese auszuwaschen und als Versteck zu benutzen. Im Fachandel gibt ebenfalls wasserdichte Taschen zum umhängen für das Smartphone. Die beste Lösung ist aber immer noch jemanden zu haben, der aufpasst!

14.
Fazit und App-Liste (tl;dr)


Es gibt viele App die ich für Reise und Urlaub gut gebrauchen kann. Hier finden Sie die Liste dazu.

Viel Spaß!

Liste:
Apps für Reise und Urlaub

Bei der Auswahl der Apps habe ich auf Folgendes geachtet:

Kostenlose Apps werden entweder durch Werbung, Datensammeln oder In-App-Käufe finanziert. Für mich war es wichtig, dass das Verhältnis zwischen Leistung und Funktionen die die App bietet und dem Anteil der Werbung / in App-Käufe / gesammelte Daten stimmt.

Sprachen lernen – Rosetta stone

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Sprachen lernen mit Duolingo

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Währungsrechner

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Urlaubsgruss – Postkarten verschicken

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Onleihe

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Packliste Pack-Point

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Packliste PackKing

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Google Trips – Reiseplaner

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Google Übersetzer

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Google Notizen

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Journi – Reisetagebuch

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